Bei einer Stichattacke in der niederländischen Großstadt Leiden hat ein Angreifer einen 66 Jahre alten Mann getötet und zwei weitere Menschen verletzt, einen davon schwer. Der Täter betrat am Freitagmorgen ein Diakonie-Zentrum im Herzen von Leiden und stach dann aus noch unklarem Grund auf die Menschen ein, teilte die Polizei mit. Der 66-Jährige starb noch vor Ort, die beiden anderen Opfer kamen per Hubschrauber in eine Klinik. Der Täter floh mit einer Kopfwunde. Die Polizei warnte die Bevölkerung, sich dem Mann zu nähern und bat über die nationale Fahndungs-App mit detaillierter Beschreibung um Hinweise auf den Täter. Am Nachmittag folgte dann ein Zugriff in einer Straße, kaum einen Kilometer von dem an einer Gracht gelegenen Tatort entfernt. Im Zusammenhang mit der Tat sei ein Mann festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Überprüft werde, ob er etwas mit dem Verbrechen zu tun hat. Der Tatort, in dem sich nach Angaben des öffentlich-rechtlichen Senders NOS mehrere soziale Einrichtungen befinden, wurde von der Polizei abgesperrt. Wie der Vorsitzende des Zentrums dem Lokalsender Omroep West sagte, handele es sich bei den Opfern um einen Angestellten, einen Freiwilligen sowie um jemanden, der für eine andere Hilfsorganisation in dem Gebäude gearbeitet habe. Die Suche nach dem Motiv dauere an, berichtete NOS. Ein nahe gelegenes Obdachlosenzentrum sei durchsucht worden. Ob es einen Zusammenhang zwischen dem Zentrum und dem Täter gibt, sei noch offen.
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Toter bei Attacke in Holland - Verdächtiger gefasst
Am Morgen richtet ein Besucher eines Diakonie-Zentrums in den Niederlanden ein Blutbad an. Ein Mitarbeiter stirbt, zwei werden verletzt. Das Motiv ist noch völlig offen, ein Verdächtiger wird gefasst.
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