Die Zahl der Blitze in den Hochlagen der Ostalpen hat sich nach Angaben eines Innsbrucker Forscherteams seit 1980 verdoppelt. Maßgeblicher Grund dafür ist laut den Wissenschaftlern der Klimawandel und die dadurch steigenden Temperaturen, welche sowohl die Gewitter- als auch die Blitzhäufigkeit beeinflussten, hieß es. Die Atmosphären- und Statistikwissenschaftler kombinierten für ihre Studie, die im Fachmagazin «Climate Dynamics» veröffentlicht wurde, mehrere Informationsquellen und griffen auf weitere Analysen der vergangenen vier Jahrzehnte zurück. «Unsere Analysen über diesem Gelände haben nun ergeben, dass die durch den Klimawandel steigenden Temperaturen die Gewitter- und damit die Blitzhäufigkeit noch weiter steigen lassen», sagte der Forscher Thorsten Simon. Dass dieser Trend so eindeutig im Einklang mit den globalen Veränderungen des Klimasystems stehe, habe das Team überrascht. Die intensivsten Veränderungen traten laut den Innsbrucker Wissenschaftlern zwischen 1980 bis 2019 in den Hochalpen auf. In diesen Bereichen erreiche die Blitzsaison ein stärkeres Maximum und beginne einen Monat früher. Ähnliche Signale entlang des südlichen und nördlichen Alpenrands seien vorhanden, aber schwächer. Die flachen Gebiete rund um die Alpen zeigten keinen signifikanten Trend.
Bildnachweis: © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Klimawandel hat Blitzaktivität in den Ostalpen verdoppelt
Die Blitzhäufigkeit in den Ostalpen ist gestiegen. Der Grund dafür ist der Klimawandel. Wie hängt das zusammen?
Meistgelesene Artikel
Laut Polizei besteht keine Gefahr für Personen.
- 11. Mai 2026
Tedox in Beckum schließt Ende Mai
Stadt prüft Zukunft der Fläche!
- 5. Juni 2026
Schwerer Unfall auf der A2 bei Beckum
Feuerwehr Beckum rettet mehrere Verletzte aus Fahrzeugen
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. Juni 2026
Zahl der Wolfsrudel in der Schweiz gestiegen
2012 bildete sich das erste Wolfsrudel in der Schweiz. Die Zahl der Raubtiere ist inzwischen auf 350 gestiegen. Und das, obwohl durch Regulierung Dutzende Tiere getötet werden.
Immer verfügbar, stets zuvorkommend, keine Ego-Touren: Im Gespräch mit KI-Bots fehlt der menschliche Faktor. Kann das unter Umständen auch ein Vorteil sein – vielleicht sogar die Zukunft der Romantik?
Teamwork und im Zweifel lieber Vorsicht: Ein Alarm auf der ISS zeigt, was im All zählt – und wo die Schwachstellen des internationalen Projekts liegen.





