7. März 2025 / Aus aller Welt

«Mission beendet»: US-Mondlander beim Aufsetzen umgekippt

Vor rund einem Jahr hatte die US-Firma Intuitive Machines die erste kommerzielle Mondlandung geschafft. Schon damals war der Lander umgekippt. Wie verlief die neue Mission?

Lander "Athena" auf dem Mond. (Archivfoto)

Der kommerzielle Mondlander «Athena» ist beim Aufsetzen auf dem Erdtrabanten umgekippt. Die Batterien des unbemannten Landers seien nun leer, und es werde auch nicht davon ausgegangen, dass sie wieder aufgeladen werden könnten, teilte das US-Raumfahrtunternehmen Intuitive Machines mit. Einige Daten hätten noch heruntergeladen werden können, aber die Mission sei nun beendet. 

Der Firma Intuitive Machines mit Sitz im texanischen Houston war vor rund einem Jahr mit ihrem Lander «Odysseus» die erste kommerzielle Mondlandung der Raumfahrtgeschichte gelungen. Damals landete erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder ein US-Gerät auf dem Mond. Auch dieser Lander hatte damals beim Aufsetzen Schräglage bekommen, allerdings konnten trotzdem einige Tage lang Daten gesammelt werden.

Mondlandungen gelten als technisch höchst anspruchsvoll

Der Lander «Athena» war am Donnerstag am Berg Mons Mouton im Südpolargebiet des Mondes gelandet - näher am Südpol des Mondes als jedes andere Raumfahrzeug zuvor. Der Zustand des Landers war nach dem Aufsetzen zunächst unklar gewesen. 

Die Mission war auf rund zehn Tage angelegt gewesen. Das unbemannte Landegerät ist 4,3 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,6 Metern. Er sollte helfen, Rohstoffe und Wasser auf dem Erdtrabanten zu finden. Mondlandungen gelten als technisch höchst anspruchsvoll - und gehen häufig schief.


Bildnachweis: © Intuitive Machines/dpa
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