Indiens Premierminister Narendra Modi hat bei den Vereinten Nationen in New York zusammen mit Hunderten Menschen Yoga praktiziert. Anlässlich des Welt-Yoga-Tages nahm Modi am Mittwoch auf einem Rasen vor dem UN-Hauptquartier am East River im Westen Manhattans auf einer gelben Matte an einem rund halbstündigen Yoga-Kurs teil. «Es ist wunderbar zu sehen, dass die ganze Welt durch Yoga zusammenkommt», sagte Modi vorab. «Yoga vereint.» UN-Generalsekretär António Guterres machte nicht mit, bezeichnete Yoga aber in einer kurzen Video-Ansprache als «Oase der Ruhe». «In dieser gefährlichen und gespaltenen Welt ist der Nutzen dieser uralten Praxis ganz besonders wertvoll.» New Yorks Bürgermeister Eric Adams forderte die Menschen auf, sich von dem, was sie auf der Yoga-Matte machten, auch für ihren Alltag in den Städten und Ländern dieser Welt inspirieren zu lassen. Auch am Times Square machten Hunderte Menschen Yoga. Nach Angaben der Vereinten Nationen stellte das Spektakel am UN-Hauptsitz auch einen Rekord auf - als Yoga-Kurs mit den Teilnehmern aus den meisten Herkunftsländern. Vor dem UN-Hauptquartier protestierten währenddessen einige Gegner Modis. Yoga ist für Modi auch Nationalstolz. Er hatte den Tag bei den Vereinten Nationen vorgeschlagen und schon zuvor mit vielen Leuten Yoga praktiziert. Am Donnerstag soll Modi in Washington von US-Präsident Joe Biden empfangen werden.
Bildnachweis: © Christina Horsten/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Indiens Premier macht bei UN mit Hunderten Menschen Yoga
«Yoga vereint», sagt Modi anlässlich des Welt-Yoga-Tages. Vor dem UN-Hauptquartier setzt er sich selbst auf eine Matte.
Meistgelesene Artikel
Stadt bittet um Hinweise
Millionen-Deal mit S04 deutet sich an
- 11. Mai 2026
Tedox in Beckum schließt Ende Mai
Stadt prüft Zukunft der Fläche!
Weitere Artikel derselben Kategorie
In der Demokratischen Republik Kongo ist eine seltene Ebola-Variante ausgebrochen. Es gibt hunderte Verdachtsfälle, aber keinen Impfstoff. Die WHO warnt zehn Länder vor einer Ausbreitung.
Die WHO ruft wegen Ebola in der Demokratischen Republik Kongo den internationalen Gesundheitsalarm aus. Bundesministerin Warken sieht aktuell für Deutschland keinen Handlungsbedarf.
«Abwarten macht keinen Sinn»: Karl Lauterbach und andere Experten fordern jetzt einen internationalen Notstand wegen der Klimakrise. Die WHO trifft sich am Montag zu ihrer jährlichen Versammlung.





