Rund einen Monat nach Indiens erfolgreicher Mondlandung plant das Land eine Mission zur Venus. Das Studieren dieses Planeten könnte möglicherweise wichtige Einblicke in die Zukunft der Erde geben, sagte der Chef der indischen Weltraumbehörde Isro, Sreedhara Panicker Somanath, laut «India Today». Die Raumsonde soll in den kommenden Jahren starten, hieß es. Es gehe darum, die Oberfläche und die Atmosphäre der Venus zu analysieren. Ende August war die indische Sonde «Chandrayaan-3» erfolgreich auf dem Mond gelandet. Nur der Sowjetunion, den USA und China war zuvor eine sanfte Landung auf dem Erdtrabanten gelungen. Seit Anfang September ist auch eine indische Sonde zur Erforschung der Sonne auf dem Weg zu ihrer Einsatzposition. Es soll laut Isro rund vier Monate dauern, bis sie eine Umlaufbahn um die Sonne erreicht. Dann sollen die äußersten Schichten der Sonne erforscht werden. Indiens Weltraumprogramm begann in den 1960er Jahren. In den ersten Jahrzehnten lag der Fokus vorwiegend darauf, Satelliten günstig ins All zu bringen. Inzwischen hat Indien ehrgeizigere Ziele und will einen wichtigeren Platz in der Weltraumforschung erreichen. Indien hatte bereits vor Jahren auch eine Sonde in die Umlaufbahn des Planeten Mars geschickt.
Bildnachweis: © Uncredited/NASA/AP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Indien will zur Venus
Erst vor einem Monat war eine indische Sonde auf dem Mond gelandet. In den kommenden Jahren plant Indien nun auch eine Mission zur Venus, um Oberfläche und Atmosphäre des Planeten zu analysieren.
Meistgelesene Artikel
- 16. April 2026
Christian Heickmann wird neuer Feuerwehrchef in Beckum
Am 17. April übernimmt Christian Heickmann die Leitung der Feuerwehr. Sein Weg begann früh und führt ihn nun an die Spitze.
Stadt bittet um Hinweise
Millionen-Deal mit S04 deutet sich an
Weitere Artikel derselben Kategorie
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius» sind vier deutsche Passagiere ausgeflogen worden. Sie sollen in Quarantäne kommen. Auf Teneriffa wird erwartet, dass das Schiff wieder aufbricht.
Der Vietnamesische Fasan gehört zu den seltensten Vogelarten der Welt. In Vietnam gilt er als ausgestorben - auch als Folge des Krieges. Zoo-Tiere aus Deutschland helfen nun für sein Comeback.
Kabellose Kopfhörer gehören für viele beim Sport oder im Alltag dazu. In sozialen Netzwerken wird behauptet, die Übertragung durch Bluetooth mache krank. Wissenschaftliche Belege dafür gibt es nicht.





