9. Januar 2025 / Aus aller Welt

Hohe Wellen: Blue Origin verschiebt Start mit neuer Rakete

Milliardär gegen Milliardär: Elon Musks Unternehmen SpaceX feiert seit längerem Erfolge bei der Eroberung des Weltraums, nun will Blue Origin von Jeff Bezos nachlegen - muss aber erstmal verschieben.

Amazon-Gründer Jeff Bezos hat Blue Origin im Jahr 2000 gegründet.

Das private Weltraumunternehmen Blue Origin hat den geplanten ersten Start seiner neuen leistungsstarken Rakete um zwei Tage verschoben. Wegen starker Winde und hoher Wellen im Teil des Atlantiks, wo die Zündstufe sanft landen solle, könne die Rakete «New Glenn» nun frühestens am Sonntag (12. Januar) starten, nicht wie ursprünglich geplant am Freitag, teilte das von Amazon-Chef Jeff Bezos (60) gegründete Unternehmen mit. Ein dreistündiges Startfenster öffne sich um 7 Uhr deutscher Zeit. 

Es gehe in erster Linie darum, sicher die Umlaufbahn zu erreichen, hatte Blue Origin bereits verkündet. Nach eigenen Angaben arbeitet das Unternehmen bereits seit mehr als einem Jahrzehnt an der Entwicklung der rund 100 Meter hohen und nach dem US-Astronauten John Glenn benannten Rakete. 

Das Konkurrenzunternehmen SpaceX von Milliardär Elon Musk (53) kündigte unterdessen den siebten Testflug seines «Starship» für frühestens Montag (13. Januar) an.


Bildnachweis: © Paul Ellis/PA Wire/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Gastronomie-Hoffnung in Beckum: Hotel Samson macht weiter
Gastronomie

Das Traditionshaus bleibt mit bewährter Karte, vertrautem Team und frischem Schwung in der Küche erhalten!

weiterlesen...
Beckumer Karneval 2026: Sitzungen, Umzüge und Highlights im Überblick
Events

Die wichtigsten Termine der Karnevalssession auf einen Blick!

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Neue Expedition des Forschungsschiffs «Polarstern»
Aus aller Welt

Geplant sind Untersuchungen zum rapiden Wandel von Meereis und Ökosystemen im antarktischen Weddellmeer. Das Gebiet ist von zentraler Bedeutung für das globale Klima- und Ozeansystem.

weiterlesen...
Großer Salzwassereinbruch aus Nordsee in Ostsee möglich
Aus aller Welt

Der Wasserstand der Ostsee ist auf einem historischen Tiefstand. Als Binnenmeer ist die Ostsee auf Salzwassereinbrüche aus der Nordsee angewiesen. Derzeit stehen die Chancen dafür außergewöhnlich gut.

weiterlesen...
UN: 4,5 Millionen Mädchen von Genitalverstümmelung bedroht
Aus aller Welt

230 Millionen Frauen leben mit den Folgen, jetzt droht Millionen weiteren Mädchen dasselbe Schicksal. Was hinter der brutalen Praxis steckt – und warum der Kampf dagegen schwerer wird.

weiterlesen...