3. August 2023 / Aus aller Welt

Heftiger Taifun tobt in Japan weiter

Heftige Winde, hoher Wellengang und starke Regenfälle: Taifun «Khanun» zieht über Japan hinweg - und fordert dabei auch Menschenleben. Viele Haushalte haben keinen Strom.

Der Taifun «Khanun» hat die «Freiheitsstatue» in Naha umgeworfen.

Der große und starke Taifun «Khanun» hält die Menschen im Süden Japans weiter in Atem. Wie die japanische Tageszeitung «Asahi Shimbun» online meldet, kamen bislang zwei Menschen in Folge der gewaltigen Sturmböen ums Leben.

In der Stadt Uruma in der seit Tagen schwer betroffenen Inselpräfektur Okinawa starb eine 89 Jahre alte Person an schweren Verbrennungen, die sie beim Brand ihres Hauses erlitten hatte. Am frühen Morgen Ortszeit waren weiterhin rund ein Drittel aller Haushalte auf Okinawa ohne Stromversorgung.

Ein 90 Jahre alter Mann war zuvor aus den Trümmern seiner Garage geborgen worden und kurz darauf im Krankenhaus verstorben. Der sechste Taifun der Saison bewegte sich unterdessen nördlich der Insel Miyako in der Präfektur Okinawa langsam in nordwestlicher Richtung weiter.

Bis Ende der Woche könnte er sich der südwestlichen Hauptinsel Kyushu nähern, hieß es. Die Behörden des Landes forderten die Bewohner weiter zu äußerster Vorsicht vor der andauernden Gefahr durch heftige Winde, hohen Wellengang und starke Regenfälle auf. Dutzende von Menschen erlitten laut örtlicher Medien Verletzungen.


Bildnachweis: © NTV/AP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Christian Heickmann wird neuer Feuerwehrchef in Beckum
Lokales

Am 17. April übernimmt Christian Heickmann die Leitung der Feuerwehr. Sein Weg begann früh und führt ihn nun an die Spitze.

weiterlesen...
Beumer Group aus Beckum wohl neuer Hauptsponsor bei Schalke 04
Lokales

Millionen-Deal mit S04 deutet sich an

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Niederlande fliegen deutsche Passagiere der «Hondius» heim
Aus aller Welt

Nach 40 Tagen an Bord ihres Kreuzfahrtschiffs sollen die Passagiere der «Hondius» nach der Ankunft in Teneriffa in ihre Heimatländer geflogen werden. Die Niederlande kümmern sich um die Deutschen.

weiterlesen...
Deutschland hat natürliche Ressourcen für 2026 aufgebraucht
Aus aller Welt

Schon im Mai sind Deutschlands Ressourcen für 2026 rechnerisch verbraucht. Der Kern des Problems: Deutschland setzt immer noch zu viel auf Öl, Gas und Kohle, wie Umweltverbände kritisieren.

weiterlesen...
Fernglas statt Handy: Warum die Gen Z jetzt Birden geht
Aus aller Welt

Zehn Jugendliche treffen sich an einem Sonntagnachmittag. 3,5 Stunden lang wird fast niemand aufs Handy schauen. Sie beobachten Vögel. Wie Teenager ein Hobby mit Alt-Herren-Image für sich erobern.

weiterlesen...