Im Fall der in einer Wohnung im nordrhein-westfälischen Herten tot aufgefundenen Mutter und ihrer beiden Töchter ist Haftbefehl gegen den Lebensgefährten wegen dreifachen Totschlags erlassen worden. Der 35-Jährige, der auch Vater der Kinder sei, habe gestanden, die Frau und die beiden Kinder im Alter von sieben und fünf Jahren erstickt zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Als Motiv habe er Beziehungsstreitigkeiten mit der 37 Jahre alten Frau genannt. Der 35-Jährige wurde demnach am Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bochum einer Haftrichterin am Amtsgericht Recklinghausen vorgeführt. Diese habe den Haftbefehl erlassen. Weitere Informationen könnten derzeit nicht veröffentlicht werden, da der genaue Ablauf der Geschehnisse noch Gegenstand der Ermittlungen sei. Die Mordkommission habe zur Klärung der Todesumstände bereits zahlreiche Vernehmungen und Umfeldermittlungen vorgenommen. Die Auswertung der am Tatort gesicherten Spuren dauere an. Zur Klärung der genauen Todesursachen seien nach den Obduktionen der Opfer noch weitere Untersuchungen notwendig. Polizisten hatten die drei Toten am Dienstagabend in ihrer Wohnung in Herten gefunden. Eine Bekannte hatte die Polizei informiert, weil sie die türkische Familie nicht erreichen konnte. Daraufhin fuhren Polizisten zu der Adresse. Der Lebensgefährte war am frühen Mittwochmorgen in Marl festgenommen worden.
Bildnachweis: © Marc Gruber/7aktuell.de/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Familientragödie in Herten: Lebensgefährte in Haft
Polizisten hatten am Dienstagabend die Leichen einer Frau und ihrer beiden kleinen Töchter entdeckt. Jetzt hat der Lebensgefährte die Tat nach Polizeiangaben gestanden.
Meistgelesene Artikel
- 16. April 2026
Christian Heickmann wird neuer Feuerwehrchef in Beckum
Am 17. April übernimmt Christian Heickmann die Leitung der Feuerwehr. Sein Weg begann früh und führt ihn nun an die Spitze.
Stadt bittet um Hinweise
Millionen-Deal mit S04 deutet sich an
Weitere Artikel derselben Kategorie
Sehnsüchtig hatten Walfans gewartet, doch ausgerechnet vom Aussetzen des Tiers gab es keine Aufnahmen und danach auch keine Ortsdaten. Was mit dem Wal geschah, wird wohl ungewiss bleiben.
In den Jahren 2023 und 2024 hatte die Oberflächentemperatur der Ozeane Extremwerte erreicht. Aktuell schießen die Werte erneut in die Höhe.
Röntgengeräte sind eine wichtige Komponente der Medizin, können aber auch Risiken für Patienten bergen. Experten testen ihre Sicherheit umfassend - und stoßen mitunter auf gravierende Mängel.





