4. Juli 2026 / Aus aller Welt

Ebola-Ausbruch im Kongo: Französischer Arzt wieder gesund

Ein französischer Arzt, der sich im Kongo mit Ebola infizierte, ist nach der Behandlung in Paris wieder gesund. Die aktuelle Lage in dem zentralafrikanischen Land bleibt angespannt.

Ein mit dem Ebola-Virus infizierter Mediziner, der nach seiner Rückkehr aus dem Kongo in Frankreich in eine Klinik kam, gilt nun als genesen (Archivbild).

Nach dem ersten nach Europa eingeschleppten Ebola-Fall seit Beginn des aktuellen Ausbruchs gibt es Entwarnung vom französischen Gesundheitsministeriums. Der Arzt, der humanitäre Hilfe leistete und am 23. Juni aus der Demokratischen Republik Kongo nach Frankreich einreiste, sei als genesen aus dem Krankenhaus entlassen worden, hieß es in einer Erklärung von Gesundheitsministerin Stéphanie Rist, die sie der Nachrichtenagentur AFP übermittelte.

Der Mediziner, der nur leichte Symptome zeigte, sei in einem Pariser Krankenhaus medizinisch versorgt und streng überwacht worden. Nach zwei negativen Tests habe der Patient nun sicher nach Hause zurückkehren können, sagte die Ministerin.

Das Ebolavirus breitet sich weiterhin im Osten der Demokratischen Republik Kongo aus. Bei dem Ausbruch sind seit April jüngsten Behördenangaben zufolge mindestens 399 Menschen gestorben. 1.333 Fälle wurden im Labor bestätigt. Die Weltgesundheitsorganisation geht von einer hohen Dunkelziffer aus, da der Ausbruch wochenlang unerkannt blieb. Im benachbarten Uganda wurden 20 Fälle nachgewiesen. 

Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt.


Bildnachweis: © -/XinHua/dpa
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