Im norditalienischen Aostatal sind nach einem Lawinenabgang drei Menschen gestorben. Sie wurden am frühen Morgen unter den Schneemassen im Val di Rhêmes im Gebiet des Berges Tsanteleina nahe der Grenze zu Frankreich gefunden, wie die italienische Bergrettung am Freitag mitteilte. Zu den Todesopfern zählt demnach auch ein 39 Jahre alter italienischer Skibergsteiger. Bei den beiden anderen Opfern handele sich um einen 37-jährigen sowie einen 44-jährigen Mann. Ihre Leichen wurden mit einem Hubschrauber nach Aosta gebracht. Die drei nahmen den Angaben zufolge am Donnerstag an einem Bergführerkurs teil und wurden von einer Lawine überrascht und mitgerissen. Der Kursleiter, ein 49-Jähriger aus dem Aostatal, konnte sich retten und im Tal Hilfe rufen. Die Suche nach den Vermissten gestaltete sich am Donnerstag äußerst kompliziert. Wegen der schwierigen Wetterbedingungen wurde der Rettungseinsatz am Abend abgebrochen und im Morgengrauen wieder aufgenommen. Ein Hubschraubereinsatz war zu gefährlich.
Bildnachweis: © Thierry Pronesti/ANSA/AP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Drei Tote nach Lawinenabgang in Norditalien
In Val di Rhêmes nahe der Grenze zu Frankreich sind am Morgen drei Menschen tot geborgen worden. Sie sind Opfer eines Lawinenabgangs.
Meistgelesene Artikel
Laut Polizei besteht keine Gefahr für Personen.
- 5. Juni 2026
Schwerer Unfall auf der A2 bei Beckum
Feuerwehr Beckum rettet mehrere Verletzte aus Fahrzeugen
Nach einem bewaffneten Raub in Neubeckum im Mai durchsuchte die Polizei heute mit SEK-Unterstützung eine Wohnung in Beckum.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. Juni 2026
Widmung von Albert Einstein in Dortmund aufgetaucht
Eine kleine Widmung und eine Riesen-Überraschung: In einer Literatursammlung, die der Dortmunder Uni-Bibliothek überlassen wurde, finden sich Zeilen von Albert Einstein.
- 14. Juni 2026
Kreis der Blutspender schrumpft – Jüngere gefragt
Rund 15.000 Blutkonserven werden täglich in Deutschland benötigt – doch es gibt immer weniger Spender. Dabei spielen nicht nur Babyboomer eine Rolle, sondern auch die Urlaubssaison.
Einige Knochen des als «Timmy» bekannten Buckelwals werden zu Ausstellungsstücken. Museen aus mehreren Ländern wollen Teile des Tiers zeigen – und seine Geschichte erzählen.





