Die Mehrheit der Deutschen (55 Prozent) glaubt nicht daran, dass die US-Regierung außerirdische Flugobjekte geborgen hat. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass 28 Prozent der Befragten die Möglichkeit solcher Entdeckungen für plausibel halten, während 17 Prozent sich zu keiner Aussage bezüglich des Themas äußerten. Besonders auffällig ist, dass ältere Befragte ab 55 Jahren am häufigsten angeben, nicht an die Existenz geborgener außerirdischer Flugobjekte zu glauben, wobei 64 Prozent dieser Altersgruppe diese Ansicht vertreten. Die Umfrage umfasste über 13.000 Personen in Deutschland, die alle älter als 18 Jahre waren. In einer Anhörung vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses berichteten vergangene Woche zwei ehemalige Militärpiloten und ein Ex-Geheimdienstmitarbeiter von Sichtungen unidentifizierter Flugobjekte. Es wurden angeblich «nicht-menschliche» Überreste solcher Objekte geborgen. Die Situation wird als mögliches Problem für die nationale Sicherheit der USA betrachtet. Die Berichte über die Flugobjekte haben ein wachsendes Interesse geweckt und werfen weiterhin Fragen auf. Am Montag hatte auch die «Bild»-Zeitung über ein 177-seitiges «geheimes Ufo-Papier» mit vermeintlichen Sichtungen berichtet.
Bildnachweis: © Nathan Howard/AP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Deutsche skeptisch zu Infos über außerirdische Flugobjekte
Das Meinungsforschungsinstitut YouGov fragte: Glauben Sie, dass die US-Regierung außerirdische Flugobjekte geborgen hat oder glauben Sie dies nicht? Was die Deutschen antworteten.
Meistgelesene Artikel
Heute Abend hat der Beckumer Karneval seinen neuen Kater Rumskedi gewählt.
Beim Jungschützenfest des Werse Schützenvereins fiel nach 144 Schuss die Entscheidung. Wer trägt die Krone im Jubiläumsjahr?
Weitere Artikel derselben Kategorie
Sie überlebte Polio, lebte Jahrzehnte mit einer Eisernen Lunge und wurde so zum Symbol einer vergangenen Ära. Mit Martha Lillards Tod endet ein außergewöhnliches Kapitel der Medizingeschichte.
- 11. Juli 2026
Weiterer US-Bürger infiziert sich im Kongo mit Ebola
Ebola-Alarm: Wieder trifft es einen US-Helfer im Kongo. Vor Ort steigt die Zahl der Erkrankten weiter steil an.
Ein Parasit geht um in den USA. Bereits aus 31 Staaten wird eine besonders unangenehme und hartnäckige Darmerkrankung gemeldet. Als Auslöser stehen vor allem frische Lebensmittel im Verdacht.





