Es ist ein Naturphänomen, das sich alljährlich im Frühjahr und Herbst in der Wattenmeerregion abspielt: Hunderttausende Stare versammeln sich um Tønder und Süderlügum auf der Durchreise von den Brutgebieten im Norden zu den Winterquartieren in südlicheren Gefilden. Dabei fliegen sie in riesigen Schwärmen immer neue Formationen und wirbelnde Muster, mitunter verdecken sie sogar die Sonne. Daher hat das Naturschauspiel auch seinen Namen: «Schwarze Sonne» oder «Sort sol», wie es im Dänischen heißt. «Die Stare wählen das Wattenmeer als Futterstation, weil es hier große Viehweiden gibt», heißt es auf den Internetseiten des dänischen Nationalparks Wattenmeer. Die Wiesen böten einen idealen Lebensraum für verschiedene bei Staren beliebte Insekten.
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Der Tanz beginnt: Stare versammeln sich zu großem Schauspiel
Im Frühjahr und Herbst lässt sich in der deutsch-dänischen Grenzregion ein fantastisches Naturschauspiel beobachten. Hunderttausende Stare führen hier ihr einzigartiges «Ballett» auf - doch warum kommt es zu dem Phänomen?
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