Bei dem an der dänischen Küste liegenden toten Buckelwal besteht einem Experten zufolge inzwischen eine hohe Explosionsgefahr. «Der Druck im Innern baut sich immer weiter auf, und irgendwann könnte das Tier mit einem großen Knall in die Luft fliegen», sagt der Walforscher Fabian Ritter der Deutschen Presse-Agentur (dpa). «Eine solche Situation ist schon fast abzusehen.» Derartige Fälle seien bereits wiederholt dokumentiert worden - etwa als vor mehreren Jahren in Taiwan ein Pottwal beim Transport zur Obduktion in einer Stadt explodiert sei. «In diesem Regen aus Blut, Partikeln und Fäulnisgasen möchte man nicht gestanden haben», so Ritter. Abwenden ließe sich eine solche Explosionsgefahr, wenn man den aufgeblähten Kadaver gezielt punktieren oder aufschneiden würde, meint der Meeresbiologe. Allerdings hätte ein solcher Eingriff früh erfolgen sollen, jetzt wäre er bereits riskant. Und wegen der dicken Haut und der darunterliegenden Speckschicht bräuchte man dazu gewöhnlich eine Lanze oder ein großes scharfes Messer. Bilder von dem als «Timmy» bekannten Buckelwal zeigten jedoch, dass hier vor allem der Kehlsack ballonartig aufgebläht sei. Dessen Haut sei wie bei einer Ziehharmonika gefaltet und extrem elastisch und könne sich aufdehnen wie ein Ballon. «Das wäre wahrscheinlich die beste Stelle für einen gezielten Schnitt. Aber auch der wäre nicht ganz ungefährlich.» Möglicherweise, so Ritter, könnte sich die Lage auch ganz unspektakulär entspannen: In dem Gewebe könnte sich ein natürlicher Riss bilden, so dass die Gase ohne Explosion entweichen könnten.«Timmys» Kehlsack ist ballonartig aufgebläht
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«Das Tier könnte mit einem großen Knall in die Luft fliegen»
Seit Tagen ist Buckelwal «Timmy» tot - und droht nun an der dänischen Küste zu explodieren. Solche Fälle wurden wiederholt dokumentiert. Ließe sich die Gefahr noch entschärfen?
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