Der britische Zoologe Desmond Morris ist tot. Das meldete die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf seinen Sohn James. Demnach starb er bereits am Sonntag. Morris wurde 98 Jahre alt. Mit seinem 1967 erschienenen populären Sachbuch «Der nackte Affe» über die Entwicklungsgeschichte des Menschen erlangte Morris weltweite Berühmtheit. Es folgten etliche weitere Bücher. Der promovierte Zoologe und Künstler moderierte auch verschiedene Tiersendungen im britischen Fernsehen bis in die Neunzigerjahre. Viel Beachtung fand auch eine von Morris mitorganisierte Kunstausstellung in London im Jahr 1958, bei der von Kindern, Erwachsenen und von Menschenaffen gemalte Bilder miteinander verglichen wurden. Sein Vater habe ein Leben voller Entdeckungen, Neugier und Kreativität geführt, schrieb sein Sohn laut PA. Er fügte hinzu: «Er war ein Zoologe, Menschenbeobachter, Autor und Künstler, der bis zu seinem Tod schrieb und malte.» Desmond Morris sei ein großartiger Mann und ein noch großartigerer Vater und Großvater gewesen.«Leben voller Entdeckungen, Neugier und Kreativität»
Bildnachweis: © Pa/PA Wire/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Britischer Zoologe Desmond Morris gestorben
Mit seinem Bestseller «Der nackte Affe» wurde er weltberühmt. Nun ist der britische Zoologe und Künstler Desmond Morris im Alter von 98 Jahren gestorben.
Meistgelesene Artikel
Heute Abend hat der Beckumer Karneval seinen neuen Kater Rumskedi gewählt.
Beim Jungschützenfest des Werse Schützenvereins fiel nach 144 Schuss die Entscheidung. Wer trägt die Krone im Jubiläumsjahr?
Im 200. Jahr des Werse Schützenvereins fiel nach 115 Schuss die Entscheidung.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Der gerade wegen Ebola in Deutschland behandelte US-Bürger steckte sich im Kongo an: Dort steigt die Zahl der Fälle weiter stark an. Fachleute sehen kein Ende des Ausbruchs.
- 13. Juli 2026
Weiterer Ebola-Patient in Deutschland - Zustand stabil
Wieder hat sich ein US-Mediziner im Kongo mit dem gefährlichen Ebola-Virus angesteckt, wieder geht es zur Behandlung nach Deutschland. Die behandelnde Klinik gibt nur wenige Informationen zu dem Fall.
Jede dritte Person kämpft bei Hitze mit Müdigkeit, Schlafproblemen oder Kreislaufbeschwerden. Das ergab eine Umfrage. Nur die wenigsten gehen deswegen zum Arzt - auch wenn sie einen bräuchten.





