26. September 2019 / Allgemeines

Wenn das Aufwachen aus der Narkose zum Alptraum wird – Wie wir Delir vorbeugen und helfen können

Vortragsveranstaltung im St. Elisabeth-Hospital Beckum

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Am Mittwoch, den 09. Oktober 2019, findet um 17:00 Uhr, im Rahmen der Reihe „Medizinischer Mittwoch“, im St. Elisabeth-Hospital Beckum, für alle Interessierten ein kostenloser Vortrag zum Thema „Delir“ statt.

Referentin des Vortrags ist die Chefärztin der Anästhesie am St. Elisabeth-Hospital Beckum, Dr. med. Kathrin Hesselmann-Wagner. „Das Delir ist eine akute Störung der Gehirnfunktion, ein medizinischer Notfall, der vermieden oder zeitnah diagnostiziert und therapiert werden muss“, so Hesselmann-Wagner.

Die Wahrscheinlichkeit, ein Delir zu entwickeln beträgt bei Intensivpatienten 30 bis 80 % und liegt bei chirurgischen Patienten je nach Eingriff zwischen 5 und 50 %. Das Delir geht mit einer erhöhten Sterbewahrscheinlichkeit, einem längeren Krankenhausaufenthalt und einem schlechteren Behandlungsergebnis einher. Circa 25 % der Patienten behalten nach einem Delir eine Beeinträchtigung der Denkleistung.

Vorbeugung und Therapie erfolgen primär nichtmedikamentös in Form von Frühmobilisation, Reorientierung (Brille, Hörgerät, Zahnprothese), Schlafverbesserung und angepasster Schmerztherapie. Die Wahrscheinlichkeit, ein Delir zu entwickeln lässt sich mit diesen Maßnahmen um mehr als 40% senken.

Dr. Hesselmann-Wagner wird ausführlich zum Thema informieren und anschließend alle Fragen der Teilnehmer beantworten. Der Vortrag richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten. Der Eintritt ist frei.

Zum Foto: Referentin ist die Chefärztin Dr. med. Kathrin Hesselmann-Wagner.

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