Das Geschäftsjahr 2023/2024 war für thyssenkrupp geprägt von schwierigen Marktbedingungen, doch der Konzern konnte trotz allem beachtliche Fortschritte erzielen. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 7 % auf 35,0 Mrd. Euro, und der Auftragseingang ging um 11 % zurück. Gründe dafür waren eine gedämpfte Nachfrage in Schlüsselbranchen wie der Automobilindustrie und dem Maschinenbau sowie fallende Preise in einigen Segmenten.
Das bereinigte EBIT lag bei 567 Mio. Euro und somit im prognostizierten Bereich. Positiv überrascht hat der Free Cashflow vor M&A, der mit 110 Mio. Euro über den Erwartungen lag. CEO Miguel López sieht den Konzern auf dem richtigen Weg: „Wir haben die Transformation entschlossen vorangetrieben und wichtige Fortschritte realisiert.“
Allerdings verzeichnete thyssenkrupp einen Jahresfehlbetrag von 1,4 Mrd. Euro, was unter anderem auf Wertberichtigungen und Restrukturierungen zurückzuführen ist. Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, setzt der Konzern auf das weiterentwickelte Performance-Programm APEX 2.0 und auf eine grüne Transformation, insbesondere im Stahl- und Anlagenbau.
Für das kommende Geschäftsjahr erwartet thyssenkrupp eine EBIT-Steigerung auf 600 Mio. bis 1 Mrd. Euro und prognostiziert eine Stabilisierung der Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte.






