1. Januar 2020 / Allgemeines

Relativ ruhige Silvesternacht für Polizei

Polizeimeldung

Es folgt eine Meldung der Polizei Warendorf:

Auf eine relativ ruhige Silvesternacht schaut die Polizei im Kreis Warendorf zurück. Neben einigen Ruhestörungen meldeten Bürgerinnen und Bürger kleinere Brände oder den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern. In einem Fall trafen die Einsatzkräfte noch eine Personengruppe an. Hier zündeten mehrere Personen gegen 1.40 Uhr an der Ennigerloher Straße in Oelde Feuerwerkskörper. Eine Rakete gelangte durch eine offen stehende Haustür in einen Hausflur und beschädigte einen Teppich. Ein im Flur befindlicher 20-Jähriger erlitt dadurch ein Knalltrauma. Rettungskräfte brachten den Beelner zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizisten erteilten der Gruppe einen Platzverweis und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

In Ennigerloh erhielt ein 19-Jähriger für eine Silvesterveranstaltung Am Flachswerk in Ennigerloh ein Hausverbot, da er Drogen verkauft haben soll. Bei seiner Durchsuchung händigte er dem Veranstalter einen Schlagring aus, der an die Polizei weitergegeben wurde. Die Einsatzkräfte erteilten dem Neubeckumer einen Platzverweis. Da er jedoch kurze Zeit wieder an der Feier erschien und herum pöbelte, nahmen ihn die Polizisten in Gewahrsam.

Gleiches Schicksal teilte ein 35-Jähriger Ahlener. Ein Bürger meldete der Polizei eine verdächtige Beobachtung in Vorhelm, Alter Münsterweg. Als die Polizeibeamten gegen 3.05 Uhr dort eintrafen, stellten sie mehrere Personen fest, die versuchten eine landwirtschaftliche Zugmaschine mit einem Pkw aus dem Graben zu ziehen. Der Ahlener erklärte, dass er den Unfall verursacht habe. Da er offensichtlich alkoholisiert war, nahmen die Einsatzkräfte den Mann mit zur Blutprobenentnahme. Weil sie bei ihm Drogen fanden, stellten sie diese sicher und ließen ihm eine weitere Blutprobe entnehmen. Auf der Polizeiwache verhielt sich der 35-Jährige aggressiv und provozierend. Aufforderungen der Beamten kam er nicht nach. Daraufhin verbrachte er die nächsten Stunden zur Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle. Und seinen Führerschein stellten die Polizisten sicher.

 

Quelle

 

 

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