11. Februar 2020 / Allgemeines

OP fast ohne Narben - Patient mit SILS-Methode operiert

Neue OP-Methode am St. Elisabeth-Hospital Beckum

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Seit dem 1. Dezember 2019 leitet der Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Dr. Shala, der außerdem die Zusatzbezeichnung Proktologie hat, die Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Elisabeth-Hospital Beckum. Er etablierte nun die fast narbenfreie Chirurgie im heimischen Krankenhaus.

Der Neubeckumer, Werner T., litt an einer gedeckten Darmperforation, wie er selbst berichtete. Dabei hatte sich der Darm an einer Stelle entzündet und konnte erst operiert werden, nachdem eine Behandlung mit Antibiotika stattgefunden hatte. „Der Patient hatte zum Teil große Schmerzen im Bauchbereich und die verabreichten Medikamente halfen nur kurzfristig“, berichtet der Chefarzt Dr. Shala. Werner T. wurde mit der neuen SILS Methode operiert und konnte das Krankenhaus bereits nach sechs Tagen wieder verlassen.

Dr. Shala ist Experte auf dem Gebiet für minimal invasive Chirurgie und setzt auf modernste OP-Methoden und modernste Hightech-Geräte im Bereich der Schlüsselloch-Chirurgie. Der Trend zu weniger belastenden Eingriffen in der Medizin – insbesondere in der Chirurgie – ist ungebrochen. Viele Eingriffe werden heute am St. Elisabeth-Hospital Beckum fast ausnahmslos minimal-invasiv durchgeführt. Sogar komplexe Eingriffe an Leber, Magen und Darm sind zunehmend ohne einen großen Schnitt möglich. Zu den medizinischen Neuerungen, die Dr. Shala am St. Elisabeth-Hospital Beckum neu etabliert hat, zählt unter anderem die SILS Chirurgie. SILS steht für “Single Incision Laparoscopic Surgery“.

„Bei der besonderen Art der Operation  wurden dem Patienten etwa 45 cm Dickdarm nur über den Nabel in der sogenannten „Ein-Trokartechnik“ entfernt. Bereits am zweiten postoperativen Tag ging es ihm sehr gut“, freut sich Dr. Shala über den Genesungsverlauf seines Patienten. „Vielen herzlichen Dank“, sagte Werner T. bei seiner Entlassung und lächelt. „Ich fühle mich sehr gut und wurde von Ihnen und dem gesamten Team sehr gut betreut.“

„Es wird bei Operationen im Bauchraum nur ein einziger Schnitt von ca. drei Zentimetern in der Tiefe des Nabels - quasi unsichtbar - gesetzt. Über diesen kleinen Schnitt wird dann in minimal-invasiver Technik operiert“, erklärt Dr. Shala. Die Vorteile für die Patienten sind ein besseres kosmetisches Ergebnis, weniger Wundschmerzen und dadurch eine schnellere Erholung mit einem kürzeren Krankenhausaufenthalt.

Zum Foto: Über die gelungene Operation freuten sich der Patient Werner T. und Dr. Shala.

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