6. November 2019 / Allgemeines

Mitfahrbank von Beckum nach Roland versetzt

Angebot des Personennahverkehr

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Jeweils eine Mitfahrbank wurde vor einigen Monaten als Ergänzung des Angebots des Personennahverkehrs und Beitrag zum Umweltschutz vor der Beckumer Maschinenfabrik Beumer an der Oelder Straße und in Gegenrichtung in Vellern am Rand des Hotelgrundstücks „Alt Vellern” aufgestellt. Der Gedanke dabei war, dass die Wartenden von einem vorbeifahrenden Fahrzeug mitgenommen werden. Jetzt ist von der Bank auf der Oelder Straße jedoch nichts mehr zu sehen.

„Die Mitfahrerbank bei Beumer wurde, wie auch die in Vellern, wenig bis ganz wenig genutzt“, erklärt Egbert Steinhoff von der Stadt Beckum. Nach den Angaben der Firma lagen dort auch Müll oder leere Flaschen, so dass der Wunsch an die Stadt gerichtet wurde, die Bank zu entfernen und vielleicht ja an einer geeigneteren Stelle wieder aufzustellen. „Das haben wir in Roland an der Vorhelmerstraße gemacht und warten ab, ob unter Umständen dort die Bank häufiger genutzt wird“, so Steinhoff. Die Mitfahrerbank in Vellern ist noch in Betrieb und hier hofft man weiterhin auf die Nutzung.

Die Probephase hat gezeigt, dass es genügend Fahrer gibt, die Anhalter mitnehmen würden und sogar Umwege in Kauf nähmen, aber leider findet man vor Ort keine Personen, die mitgenommen werden möchten. „Von Eigenversuchen weiß ich, dass die Erlebnisse und Gespräche in fremden Autos ausgesprochen nett sind“, erklärte Steinhoff. Sicherheitsbedenken spielen beim Mitfahren natürlich auch eine große Rolle, gibt er zu bedenken. Die Erfahrungen zeigen aber auch, dass der Bedarf offensichtlich nicht ganz so groß zu sein scheint und Alternativen vorhanden sind.

Was in vielen Städten und Gemeinden bereits erfolgreich umgesetzt wurde, konnte sich in Beckum also noch nicht so richtig etablieren. Die Mitfahrbänke sehen in etwa wie Bushaltestellen aus, nur, dass die Wartenden eben von einem vorbeifahrenden Fahrzeug mitgenommen werden. Dies leistet einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Dass die rote Farbe der Bänke dem Busbahnhof nachempfunden wurde, ist übrigens kein Zufall.

 

Von: Elisabeth Eickmeier

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