20. Oktober 2020 / Allgemeines

Mehr als 80 Prozent der Erwerbstätigen aus kleinen Gemeinden pendelten mit dem Pkw zur Arbeit

Meldung des IT.NRW

Der Pkw bleibt für Pendlerinnen und Pendler in NRW das mit Abstand am häufigsten genutzte Verkehrsmittel für den Arbeitsweg. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand der Ergebnisse des Mikrozensus mitteilt, legten 70,2 Prozent aller nordrhein-westfälischen Erwerbstätigen im Jahr 2016 den Weg zu ihrem Arbeitsplatz überwiegend mit dem Auto zurück. 13,1 Prozent nutzten auf ihrem Weg zur Arbeit die öffentlichen Verkehrsmittel. 9,1 Prozent fuhren mit dem Zweirad und 7,7 Prozent gingen zu Fuß zur Arbeit oder wählten ein sonstiges Verkehrsmittel.

In kleinen Gemeinden mit weniger als 20 000 Einwohnern fuhren 2016 acht von zehn Erwerbstätigen (81,4 Prozent) mit dem Pkw zu ihrer Arbeitsstätte; öffentliche Verkehrsmittel spielen hier mit einem Anteil von 4,4 Prozent nur eine untergeordnete Rolle. In den größten Städten NRWs mit mehr als 500 000 Einwohnern nutzte nur etwas mehr als die Hälfte (54,8 Prozent) der Berufspendler das Auto, aber 27,2 Prozent fuhren mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit.

Die für den Arbeitsweg genutzten Verkehrsmittel unterscheiden sich regional deutlich. Hierbei gilt: Je größer die Gemeinde, desto kleiner ist tendenziell der Anteil der Erwerbstätigen, die mit dem PKW zur Arbeit fahren und desto größer ist der Anteil der Pendler mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Ergebnisse beruhen auf dem Zusatzprogramm des Mikrozensus zum Pendlerverhalten, welches alle vier Jahre durchgeführt wird. Die Beantwortung der Fragen zum Pendlerverhalten ist freiwillig. Die Ergebnisse beziehen sich auf Pendlerinnen und Pendler mit Anreise zur Arbeitsstätte und Angaben zum überwiegend genutzten Verkehrsmittel

Quelle

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