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Kreisverkehre nördlich der Beckumer Innenstadt?

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Am 04. November stellte die CDU-Fraktion den Antrag, die Errichtung der geplanten Kreisverkehre im Ausschuss zu thematisieren. Aus Sicht der CDU würden die beiden Kreisverkehre eine Entspannung der gesamten Verkehrssituation bringen. Alle Verkehrsteilnehmer, besonders auch Radfahrer, würden von einer deutlichen Steigerung der Verkehrssicherheit profitieren.

>> Konkret handelt es sich hier um die Umgestaltung der Knotenpunkte B 58 Neubeckumer Straße/Nordstraße/K 45 Oelder Straße/Zufahrt ZOB Hans-Böckler-Straße/Kalkstraße und B 58 Nordstraße/Vorhelmerstraße/L 507 Alleestraße/B 58 Sternstraße.

Grundlegender verkehrstechnischer Gedanke war die Neuregelung der oben genannten beiden Kreuzungsbereiche durch den Bau von Kreisverkehren. Bei beiden Knotenpunkten handelt es sich bislang um sehr unübersichtliche konventionelle Kreuzungsbereiche. Um diese Situation zu ändern, erarbeitet die Verwaltung bereits seit längerer Zeit an einer umsetzbaren Planung.

Aufgrund der Nähe des Knotenpunktes zum Bahnübergang der Westfälischen Landeseisenbahn GmbH (WLE) stellen sich für die Planung besondere Aufgabenstellungen, bei denen sowohl ungewöhnliche eisenbahn- und straßenverkehrsrechtliche als auch straßenplanerische und -bautechnische Fragen beantwortet werden müssen. Mit einer standardisierten Kreisverkehrsplanung können diese Aufgaben kaum bewältigt werden.

Für die Errichtung des Kreisverkehres am Zentralen Omnibusbahnhof ist in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Straßenbaulastträgern und Ingenieurbüros unter Berücksichtigung der besonderen örtlichen Situation eine Entwurfsplanung erarbeitet worden. Aufgrund des vorhandenen Bahnübergangs der WLE ist neben dem straßenbaulichen Entwurf noch eine Plangenehmigung erforderlich.

Im Rahmen des dortigen Verfahrens haben sich grundsätzliche Bedenken im Hinblick auf die Radverkehrsführung und wegen des Verzichts auf Fußgängerüberwege im Kreisverkehr ergeben.

Um in dem Plangenehmigungsverfahren weiter zu kommen, wird derzeit eine neue Entwurfsplanung mit geänderter Fußgänger- und Radfahrerführung erarbeitet. Die besondere Schwierigkeit des Abstimmungsprozesses besteht darin, dass jede Änderung in der Planung Auswirkungen auf die gesamte Verkehrssituation am Knotenpunkt des Zentralen Omnibusbahnhof und darüber hinaus hat und deshalb das jeweilige Szenario neu bewertet werden muss.

Weitere Informationen findest du hier.

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