29. Oktober 2019 / Allgemeines

Vorerst keine Anbindung des Kreisverkehrs an der Oelder Straße an das Gewerbegebiet Daimlerring

Ausschuss für Stadtentwicklung und Demografie

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Mit Schreiben vom 25. Juni 2019 wurde seitens der SPD-Fraktion ein Antrag auf Prüfung der Anbindung des Kreisverkehrs Oelder Straße an den Daimlerring gestellt. Der Anschluss des Daimlerrings an die Oelder Straße ist im Flächennutzungsplan seit dem Jahr 2003 als überörtliche Erschließungsstraße mit dem Ziel einer Anbindung an die künftige B 58n dargestellt.

Im Folgenden findest du den Antrag der SPD:

"... die SPD-Fraktion stellt den Antrag zu prüfen, unter welchen Bedingungen der Kreisverkehr an der Oelder Straße (Fahrtrichtung Vellern) an das Gewerbegebiet Daimlerring (konkret Daimlerring Einmündung Firma Knappheide links und ehemals Aldi rechts, heute ebenfalls Firma Knappheide) angebunden werden kann.

Begründung:
Im Zusammenhang mit der Errichtung der B58n (Ortsumgehung Beckum) ist angesichts des Verkehrsaufkommens auf der Oelder Straße nicht zu verstehen, warum das Gewerbegebiet Daimlerring nicht über den Kreisverkehr Oelder Straße angeschlossen wird und ein erheblicher LKW-Verkehr weiterhin erst am oberen Teil der Oelder Straße abgeleitet werden soll. Die SPD-Fraktion hat in kürzlich mit der Firma Holcim Zementwerke geführten Gesprächen erfahren, dass allein seitens Holcim von einem permanenten LKW-Verkehr von rund 500 Fahrten täglich (entspricht an fünf Werktagen rund 2.500 Fahrten) auszugehen ist. Hinzu kommt zusätzlicher Liefer- und Lastverkehr weiterer Unternehmen. Bereits heute kommt es insbesondere im Bereich des Getränkehandels kurz vor dem Ortsausgang zu problematischen Verkehrssituationen; in diesem Bereich werden die Sattelzüge mit Trinkgut entladen, wodurch an dieser Stelle mit erheblichen Gefahren zu rechnen ist.

Ferner wären die Anwohner der oberen Oelder Straße mit erhöhten Verkehrslärm- und Umweltbelastungen konfrontiert, was im Moment nicht der Fall ist. Nach Auskunft der Firma Holcim beginnt der Lastverkehr an fünf Tagen pro Woche am frühen Morgen um 4.00 Uhr und endet ca. um 23.00 Uhr. Durch die zwingend notwendige und im Bau befindliche Ortsumgehung, die eine erhebliche Entlastung der Straßen Neubeckumer Straße, Zementstraße und Oelder Straße bringen wird, sollte es das Anliegen von Rat und Verwaltung sein, kein neues Teilstück einer Straße erheblich zu belasten."

>> Nach ausführlicher Diskussion der Ausschussmitglieder, beantragte die SPD eine nochmalige, aktualisierte Prüfung der Baukosten, die bei einer Anbindung entstehen würden. Dieser Antrag wurde in der heutigen Sitzung einstimmig beschlossen!

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