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Jürgen Becker: Volksbegehren. Die Kulturgeschichte der Fortpflanzung

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Blattläuse haben es leicht. Wenn ihnen nach Fortpflanzung zumute ist, gebären die Lausmädels ohne Zutun eines Lausbuben bis zu zehn Töchter am Tag. Sie müssen nicht fragen: „Zu mir oder zu dir?“ Sie fragen: „Zu mir oder zu mir?“ So einfach kann das Leben sein. Doch etwas muss ja dran sein am Sex. Dem geht am Samstag, den 17. November um 20 Uhr der bekannte Kölner Kabarettist Jürgen Beckumer im Stadttheater Beckum im Rahmen der Reihe Beckumer Spitzen eingehend auf den Grund.
Schließlich hat sich der Austausch von Körperflüssigkeiten zwecks Fortpflanzung bei 99 Prozent der Tierarten durchgesetzt. Geschlechtliche Fortpflanzung findet man gar bei Obstbäumen, Topfpflanzen, Ziersträuchern und in Blumenrabatten, wenn darin Herren und Damenkegelclubs des Nachts bei ihren feucht-lustvollen Ausflügen übereinander herfallen. Menschen sind Tiere und werden es immer bleiben. Daran erinnert uns der Sex, weshalb er so beunruhigend, aufwühlend, elektrisierend, schockierend, bedrohlich und ... so angenehm ist. Was lehrt uns die Erotik über uns selbst? Und welche Lebensweisheiten können wir aus ihr gewinnen?

Jürgen Becker bittet zum Blick durchs Schlüsselloch. Das Publikum darf sich beim Liebesspiel mit Worten aufs angenehmste gekitzelt fühlen und beim Anblick von hundert erotischen Meisterwerken in Deckung bleiben oder auf die Schenkel klopfen.

Karten gibt es im Vorverkauf zu 21,50 Euro in den Bürgerbüros der Stadt Beckum, 02521 29-222, buergerbuero@beckum.de sowie online unter www.beckum.de. Bereits reservierte Karten bitte abholen.

 

 

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