21. Januar 2019 / Allgemeines

Biotonne: Frost und Plastikbeutel machen der Müllabfuhr zu schaffen

Fachdienst Umwelt und Grün

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Gerade jetzt, wenn draußen niedrige Temperaturen herrschen, kann es vorkommen, dass die Bioabfälle in der Biotonne festfrieren. Ein Grund dafür ist, dass organische Küchenabfälle, wie Obst-, Gemüse- und Speisereste einen hohen Wassergehalt aufweisen. Trotz aller Bemühungen der Müllwerker kommt es bei Frost dennoch vor, dass Biotonnen nicht entleert werden können. Ein Anspruch auf Nachentleerung besteht in diesen Fällen nicht.

Damit die Entleerung der Biotonne auch im Winter gelingt, empfiehlt der Fachdienst Umwelt und Grün der Stadt Beckum, Küchenabfälle möglichst in Zeitungspapier oder Papiertüten, z. B. aus Bäckereien, einzuwickeln. Zwischendurch ist es ratsam, geknülltes Zeitungspapier in die Tonne zu geben. So wird der Abfall in der Tonne aufgelockert und die Feuchtigkeit aufgesaugt. Ein windgeschützter Stellplatz für die Biotonne kann auch dazu beitragen, dass der Tonneninhalt nicht festfriert. Außerdem sollte morgens vor der Abfuhr die Tonne kontrolliert werden, ob der Deckel angefroren ist und wenn nötig, der Inhalt mit einem Spaten oder einer Schaufel noch einmal aufgelockert werden.

Und der Fachdienst weist noch auf Folgendes hin: Vermeintlich biologisch abbaubare Plastikbeutel für die Biotonne sind nicht erlaubt. Sie werden im Verrottungsprozess nicht zeitnah zersetzt und schaden dem Ablauf im Kompostwerk Ennigerloh. Sollte bei sporadischen Kontrollen durch die Müllwerker auffallen, dass sich diese Beutel in den Biotonnen befinden, werden diese Tonnen nicht geleert.

 

 

Quelle

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