23. März 2018 / Allgemeines

70. Tag der Westfälischen Geschichte findet in Beckum statt

Dich erwarten hochkarätige Vorträge zu historischen Themen.

70. Tag der Westfälischen Geschichte findet in Beckum statt

Alle Geschichtsinteressierten dürfen sich am 13. und 14. April in Beckum auf hochkarätige Vorträge zu historischen Themen freuen. Diese finden statt im Rahmen des 70. Tags der Westfälischen Geschichte sowie der Hauptversammlung der Historischen Kommission für Westfalen. Veranstaltungsort ist der Vortragsraum in der Volksbank Beckum-Lippstadt an der Südstraße. Der Tag der Westfälischen Geschichte wird jedes Jahr vom Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens e. V. in Kooperation mit der Historischen Kommission für Westfalen durchgeführt und zwar immer in einem anderen Ort. Die Tagung bietet wissenschaftlich fundierte Vorträge und richtet sich dabei nicht nur an ein Fachpublikum, sondern ausdrücklich an alle Geschichtsinteressierten.

Der Auftakt ist am Freitag, 13. April um 18:30 Uhr. Nach Grußworten von Beckums Bürgermeisters Dr. Karl-Uwe Strothmann und Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hält Dr. Christoph Spieker einen Vortrag über den „Zementkönig“ Rudolf ten Hompel und schlägt eine Bogen von Beckum nach Münster und wieder zurück, denn die Villa ten Hompel in Münster wurde 1939 zum Sitz der NS-Ordnungspolizei und deren Chef Heinrich Lankenau wurde 1944 Landrat in Beckum.

Am Samstag, 14. April um 10:30 Uhr geht es im Vortrag von Dr. Vera Brieske „Findlinge, Fürsten und Fehden“ um die archäologischen Spuren zur Kulturgeschichte im Raum Beckum. Um 10 Uhr folgt Dr. Petra Marx mit einem Vortrag über die Entstehung, die Gestalt und die Bedeutung des Beckumer Prudentiaschreins. Anschließend um 12:45 Uhr referiert Dr. Bernd Thier über die Funde gotischer Tonreliefs des Jodokus Vredis im Kloster Blumenthal in Beckum.

Die Hauptversammlung der Historischen Kommission tagt bereits am Freitagvormittag nichtöffentlich. Am Nachmittag beschäftigt sie sich dann mit ihrer eigenen Geschichte. Das 125-jährige Bestehen der Kommission, die unterstützt von vielen Ehrenamtlichen wichtige Standard- und Grundlagenbücher über die westfälische Geschichte erarbeitet hat, ist der Anlass hierfür.

„Die Historische Kommission für Westfalen und die Kulturpolitik des Provinzial- bzw. Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe von den 1920er bis 1970er Jahren“ ist der Titel eines Vortrags von Dr. Karl Ditt um 14 Uhr.

Ab 15 Uhr diskutiert Prof. Dr. Dietmar von Reeken in einer Talkrunde „Wie schreibt man eine Kommissionsgeschichte?“ und um 16:30 Uhr hält Prof. Dr. Wilfried Reininghaus einen Vortrag zum Thema „Die Historische Kommission für Westfalen und die Geschichtswissenschaften in Westfalen im 19. bis 21. Jahrhundert: Erste Überlegungen“.

Alle Vorträge sind kostenlos. Für die Veranstaltungen am Freitagnachmittag ist keine vorherige Anmeldung nötig, für alle anderen wird um Anmeldung gebeten: 0251-591 5972 oder christine.schedensack@lwl.org.

Infos auch unter www.altertumsverein-muenster.de und www.historische-kommission.lwl.org/de


Zum Foto: Dr. Martin Gesing (links), Leiter des Stadtmuseums Beckum, zeigte sich beim Pressetermin zum Tag der Westfälischen Geschichte erfreut, dass dieser die Beckumer Geschichte in den Fokus stellt. Die Tagung wird organisiert von (von links) Dr. Mechthild Black-Veldtrup und  Dr. Christine Schedensack (beide Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster) sowie von Dr. Burkhard Beyer (Historische Kommission für Westfalen).

 

 

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