4. Mai 2017 / Allgemeines

Die Bauarbeiten an der Bahnhofsbaustelle in Neubeckum schreiten voran.

Vom 8. Mai bis zum 2. Juni wird es für die Anwohner jetzt auch nachts laut.

Die Bauarbeiten an der Bahnhofsbaustelle in Neubeckum schreiten voran.

von Martin Mütherich


Die Bauarbeiten an der Bahnhofsbaustelle in Neubeckum schreiten voran. Jetzt wird die Personenunterführung mit drei Aufzügen und Treppenanlagen frealisiert. Die Unterführung verläuft rechts neben dem bisherigen Bahnhofsgebäude und stellt für die Fahrgäste künftig den barrierefreien Zugang zu den Gleisen sicher.

Vom 8. Mai bis zum 2. Juni wird es für die Anwohner jetzt auch nachts laut. Die Siegener Firma Falkenhahn, die im Auftrag der Bahn an der Station Beckum-Neubeckum tätig ist, hat die Genehmigung zur Nachtarbeit beantragt. In einer Anwohnerinformation schreibt das Bauunternehmen, dass die Genehmigung der Arbeiten im genannten Zeitraum jeweils von 22 bis 6 Uhr inzwischen vorliegt.

Bei übemäßiger Beeinträchtigung der Nachtruhe können Anwohner zeitweise in einem Hotel oder einer Pension untergebracht werden. Genauere Informationen erhalten Betroffene unter 0160/97471021.


Wie der für die Baustelle zuständige Bahnhofsmanager der DB-Station und Service GmbH, Martin Nowosad, auf Nachfrage von "Dein Beckum" mitteilte, ist die Nachtbauphase nichts Außergewöhnliches bei Bahnofsarbeiten im laufenden Betrieb. Wenn man sich nur auf die Tagesstunden beschränke, käme es bei manchen Gewerken zu einer massiven Einschränkung des Bahnverkehrs. Es müsse umgekehrt aber auch darauf geachtete werden, die Bevölkerung nachts nicht über Gebühr zu belästigen. Darüber hinaus gelte es, die Kosten für die teurere Nachtarbeit im Blick zu behalten. "Ein ganz normaler Prozess", sagt Nowosad.


Es bleibt zu hoffen, dass die jetzt anlaufenden Nachbaustellenarbeiten dazu führen, dass die gesamte Baustelle zügig weitergebaut werden kann. Ein konkretes Datum, wann alles fertig ist, wollte der DB-Manager noch nicht nennen. "Unwägbarkeiten gibt es immer mal wieder, aber wir bleiben dran, so der DB Manager abschließend.

 

 

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