Der Heimat- und Geschichtsverein Beckum e.V. lädt am Mittwoch, 19. November, um 19 Uhr zu einem spannenden Vortragsabend ins Dormitorium an der Südstraße 21 ein. Im Fokus steht ein zentrales Kapitel der nordrhein-westfälischen Nachkriegsgeschichte: die kommunale Neugliederung zwischen 1966 und 1975.
Unter dem Titel „1966–1975: Die Geburt der kommunalen Neugliederung“ wird Dr. Knut Langewand einen differenzierten Blick auf die tiefgreifenden Veränderungen werfen, die in diesem Zeitraum das politische und administrative Gesicht vieler Regionen, darunter auch Beckum, nachhaltig veränderten.
Die kommunale Neugliederung war die letzte umfassende Reform der Gebietskörperschaften in Nordrhein-Westfalen. Was zunächst mit der Eingemeindung kleinerer Orte begann, mündete in weitreichende strukturelle Veränderungen, darunter auch die Auflösung ganzer Landkreise wie dem Kreis Beckum.
Dr. Langewand widmet sich in seinem Vortrag nicht nur den Auswirkungen der Reform, sondern auch den Ursprüngen, den dahinterstehenden politischen Ideen und Akteuren sowie den lokalen Reaktionen und langfristigen Folgen. Besonders interessant für Beckumerinnen und Beckumer: Auch lokale Ereignisse und Entwicklungen aus Beckum und Umgebung werden thematisiert.
Der Vortrag findet anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Kreises Warendorf statt und bietet die Gelegenheit, Geschichte nicht nur zu hören, sondern auch zu verstehen.
Der Eintritt ist wie immer frei, eingeladen sind alle Vereinsmitglieder sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.







