3. Februar 2020 / Allgemeines

Neuer Beruf Pflegefachfrau/Pflegefachmann bietet zukunftsweisende Perspektiven

St. Elisabeth-Hospital

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Seit dem 1. Januar 2020 gibt es in Deutschland den neuen Ausbildungsberuf: Pflegefachfrau/Pflegefachmann. Hier werden beispielsweise die Ausbildungsgänge in der Gesundheits- und Krankenpflege und der Altenpflege zusammengeführt. An der Zentralen Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Ahlen wird diese neue Ausbildung erstmalig zum April starten.

„Bei dieser Ausbildung erhalten die Teilnehmer eine Grundausbildung, mit der sie auf dem Arbeitsmarkt europaweit eine Anstellung finden können“, so der Schulleiter der Krankenpflegeschule Ahlen, Dirk Siedenhans, der erklärte, dass der zusätzliche Ausbildungsgang eingeführt wurde, da bereits heute im Pflegebereich unter Bedarf ausgebildet wird. „Der im April beginnende Kurs bietet nicht nur jungen Menschen, sondern auch Menschen, die sich beruflich neu orientieren möchten, vielleicht auch nach einer Familienphase, neue Perspektiven“, so Michael Blank, Pflegedirektor des St. Elisabeth-Hospitals Beckum.

Für diesen neuen Ausbildungszweig wurde ein sogenannter Ausbildungsfonds“ eingerichtet, in den die Arbeitgeber Beiträge entrichten. „Die Ausbildungsvergütung beträgt 1.100 Euro brutto im ersten Lehrjahr“, so Dirk Siedenhans, der anmerkte, dass dies derzeit eine der höchsten Ausbildungsvergütungen sei. Natürlich wird auch ein ganz neues Ausbildungskonzept entwickelt, denn die Absolventen des neuen Berufszweiges bekommen alle eine gemeinsame Grundausbildung. Je nachdem ob sie später in einem Krankenhaus, einer Altenpflegeinrichtung oder auch an anderer Stelle eingesetzt sind, werden sie nach zu erarbeitenden Einsatzkonzepten in dem jeweiligen Arbeitsbereich qualifiziert.

Vielseitige Fort-, Weiterbildungs- und Studienmöglichkeiten bieten im Anschluss an die Berufsausbildung sehr gute Beschäftigungsperspektiven und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens", erklärte der Schulleiter der Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen, Dirk Siedenhans.

Die Zentrale Gesundheits- und Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital in Ahlen kooperiert im Bereich der praktischen Ausbildung mit verschiedenen Praxisfeldern, wie z. B. dem St. Elisabeth-Hospital Beckum, dem Josephs-Hospital Warendorf, der St .Barbara-Klinik Hamm-Heessen GmbH, dem St. Josef-Stift Sendenhorst sowie mit verschiedenen Einrichtungen im Bereich der Alten- und Behindertenhilfe. Weitere Praktikumseinsätze, im Bereich der ambulanten Patientenversorgung in den Caritas-Sozialstationen erweitern das berufliche Ausbildungsspektrum, das die Auszubildenden während ihrer dreijährigen Ausbildung kennen lernen können. So besteht bereits während der praktischen Ausbildung die Möglichkeit, verschiedene Praxisfelder und Einrichtungen des Gesundheitswesens kennen zu lernen.

Die generalistische Pflegeausbildung ist, aufgrund der demografischen Entwicklung, ein Beruf mit Zukunft. „Jeder Interessent, der gern mit Menschen Kontakt hat, der die Motivation hat, im Team zu arbeiten und Veränderungen im sozialpflegerischen Bereich mit zu gestalten, kann sich gern um einen Ausbildungsplatz bewerben", so der Pflegedirektor, Michael Blank. Die theoretischen Ausbildungsinhalte werden im Blockunterricht und an Studientagen vermittelt. Hier werden die Auszubildenden die verschiedenen Lernfelder  der praktischen Ausbildung vorbereitet. 

Weitere Informationen, auch im persönlichen Gespräch, gibt es für Interessenten bei der staatlich anerkannten Zentralen Gesundheits- und Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen, Schulleiter Dirk Siedenhans, Robert-Koch-Straße 41, 59227 Ahlen, Tel.: 02382/ 858-745, E-Mail: dirk.siedenhans@sfh-ahlen.de

Zum Foto: Michael Blank und Dirk Siedenhans werben für den neuen Ausbildungsberuf.

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