18. September 2019 / Allgemeines

Kunstpädagogisches Programm zur aktuellen Ausstellung „Reste von Gestern“ von Anne Sommer-Meyer

Kulturstrolche

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In der aktuellen Kunstausstellung im Beckumer Stadtmuseum greift die Künstlerin Anne Sommer-Meyer Alltagsdinge, Fundstücke und Themen aus dem täglichen Umfeld auf und bringt sie in neue, ungewohnte Zusammenhänge und stellt auf diese Weise Hintersinniges in den Vordergrund. Voller Leichtigkeit springt Anna Sommer-Meyer zwischen unterschiedlichen Techniken hin und her, malt, zeichnet und verwandelt belanglos Wirkendes zu pfiffigen Objekten und Installationen. Auf diese Weise entsteht eine assoziationsreiche und sinnlich anmutende Ausstellung.

Alle vierten Klassen der Beckumer Grundschulen (14 Klassen mit 350 Schülerinnen und Schülern) besuchen zurzeit die Ausstellung. Gemeinsam mit der Museumspädagogin Silvia Brede lassen sie die Ideen und Objekte auf sich wirken und gestalten selbst aus alltäglichen Gegenständen, nämlich kleinen Luftballons, Bilder.

Leider ist das Stadtmuseum nur bedingt geeignet für praktische Übungen. Deshalb gehen die Klassen anschließend ins nahe gelegene Filou-Atelier am Dalmerweg. Dort hält die Kunstpädagogin Heidi Marczinke für jedes Kind Materialien bereit, mit denen sie Teller füllen, so dass diese wie schmackhafte Mahlzeiten aussehen.

Mit dieser Kulturstrolche-Aktion werden die Kulturstrolche-Ziele in jeder Form erreicht: Die Kinder beschäftigen sich im Rahmen des Unterrichts in Kultureinrichtungen ihrer Stadt intensiv mit einem Thema. So lernen sie einen Teil des kulturellen Lebens in Beckum kennen.

Sie erfahren, dass Kunst für Kinder und Erwachsene gleichermaßen interessant ist und dass das Museum ein offenes Haus ist, in dem es viel zu entdecken gibt.

Darüber hinaus lernen sie das Filou-Atelier kennen als einen kreativen Ort, der auch Angebote für Kinder bereithält. Und natürlich dürfen sie selbst kreativ tätig werden.

Das Kulturstrolcheprojekt wird vom Museumsverein finanziert. 

Darüber hinaus wird die Aktion Kulturstrolche gefördert durch:

  • Kultursekretariat NWR Gütersloh
  • Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Quelle

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